Jahreshauptversammlung FDP Ortsverband Grötzingen am 23.10.2020

Die diesjährige Hauptversammlung des FDP Ortsverbandes Grötzingen in der Begegnungsstätte stand ganz im Zeichen der Corona-Krise : Begrenzte Mitgliederzahl, ausreichende Abstände und Hygiene-Maßnahmen mussten eingehalten werden. Das Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden konnte nicht wie geplant stattfinden, da Hendrik Dörr gesundheitsbedingt absagen musste. Nach der Begrüßung konnte der Vorsitzende Hubert Lechner, gleichzeitig Mitglied im Kreisvorstand Karlsruhe-Stadt ,dem Fraktionsvorsitzenden im Karlsruher Gemeinderat Stadtrat Tom Hoyem das Wort erteilen, um Aktuelles aus den vergangenen Wochen im Gemeinderat zu berichten. Anschließend informierten die Ortschaftsräte Renate Weingärtner und Hans Ritzel über aktuelle Themen und zurückliegenden Sitzungen aus dem Grötzinger Gremium : Sanierung Ortsmitte - Quartier Mühlgraben, Verkehrs-Situation B10-Tunnel, neuer Standort Kinder-Hort, Parkplätze am Baggersee, Kultur-Haus N6, Gestaltung der Fischtreppe, Schulbrücke über B10, Erhalt des Hallenbades, Umbau Schloss Augustenburg sowie der Eingemeindungs-Vertrag, um nur einige zu nennen. In der anschließenden Aussprache dankten die Mandatsträger ausdrücklich auch der entschlossenen Unterstützung durch die FDP-Stadtratsfraktion im Karlsruher Gemeinderat. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes durch die stimmberechtigten Mitglieder betonte der Vorsitzende Lechner die anstehenden wichtigen Wahlen für Karlsruhe, neben der am 6. Dezember stattfindenden OB-Wahl und der Landtags-Wahl am 14. März kommenden Jahres auch die Bundestags-Wahl im Herbst 2021. Es bleibt viel zu tun – und es wird spannend!


Hubert Lechner
FDP Grötzingen

 

OB-Kandidat Sven Weigt zu Gast im Malerdorf Grötzingen

Der in Karlsruhe erstmals gemeinsam von einer bürgerlichen Mitte aus CDU und FDP getragene Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl am 6. Dezember Sven Weigt besuchte - auf Einladung des FDP Ortsverbandes Grötzingen - vergangenes Wochenende das Badische Malerdorf. Bei einem ausführlichen Ortsrundgang, an dem sowohl die Mitglieder und Freunde des FDP Ortsverbandes Grötzingen als auch die des CDU Ortsverbandes eingeladen waren, hatten wir dem  zukünftigen Karlsruher OB die markanten Standorte im Stadtteil Grötzingen vorgestellt: Rathausplatz und Niddaplatz, Ortsmitte mit Sanierungsgebiet, Pfinz mit Fischbrücke, Gemeinschaftsschule mit B10-Überführung, Schloss Augustenburg wie auch das Kulturhaus N 6. Die interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger konnten nicht nur „ihren“ OB-Kandidaten dabei persönlich kennen lernen, sondern auch gezielt Fragen und Anregungen loswerden. Sven Weigt, der in seinem Wahlprogramm die Gestaltung der Lebenswirklichkeit der Menschen in den Mittelpunkt stellt, geht es immer um die Menschen, egal ob Arbeitnehmer, Unternehmer, Einzelhändler oder Neugründer. Durch seine offene und entgegenkommende freundliche Art hat sich Sven Weigt mit seinem Besuch vor Ort bei vielen der anwesenden Einwohner*innen Sympathien erworben und mit seinen Ideen, Visionen und Fähigkeiten das Vertrauen der Grötzinger Bürgerinnen und Bürger gewonnen.


Hubert Lechner
FDP Grötzingen

 

Renate Weingärtner erhält Reinhold-Maier-Nadel

Veranstaltungsbericht  |  15.10.2020  |  Andreas Scheurig  (aus https://reinhold-maier-stiftung.de/content/renate-weingartner-erhalt-reinhold-maier-nadel)

 

In Karlsruhe wurde Renate Weingärtner für ihr kommunalpolitisches Engagement mit der Reinhold-Maier-Nadel ausgezeichnet © Reinhold-Maier-Stiftung

 

„Ein Grötzinger-Urgestein, dass sich durch Jahrzehnte bewährt hat und nie stillgestanden ist“, so charakterisiert sich Renate Weingärtner am liebsten selbst. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde ihr am 13. Oktober 2020 in der Begegnungsstätte Karlsruhe-Grötzingen die Reinhold-Maier-Nadel für besondere kommunalpolitische Verdienste in liberaler Verpflichtung verliehen.

Seit nunmehr 21 Jahren gehört Renate Weingärtner dem Ortschaftsrat von Grötzingen an und sie verfolgt dort eine liberale Agenda für Selbstbestimmung und Vielfalt. Für die pensionierte Förderschullehrerin ist vor allem Bildung die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.

In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Jürgen Morlok, Mitglied des Verwaltungsrates der Reinhold-Maier Stiftung, Renate Weingärtner als die Impulsgeberin einer liberalen Bürgergesellschaft, die stets zur Fortentwicklung freiheitlicher Ziele und Werte beigetragen haben. Weingärtner sei „keine Zeit zu schade, kein Termin zu ungünstig und kein Weg zu weit gewesen“, so Morlok. Sie habe sich immer um die Menschen und deren Sorgen gekümmert. Sie kennzeichne eine besondere inhaltliche Qualität, eine Bescheidenheit im Auftreten, gleichzeitig sei sie aber klar und bestimmt in der Sache, betonte Morlok in seiner Laudatio.

Mit der Reinhold-Maier-Nadel zeichnet die Reinhold-Maier-Stiftung Personen aus, die sich als Liberale insbesondere auf kommunaler Ebene engagiert haben und sich im Sinne Reinhold Maiers Verdienste um die „Graswurzeldemokratie“ erworben haben. Mit ihrem Gespür für Menschen hat Renate Weingärtner seit jeher deren Zukunftschancen im Blick gehabt – und das nicht nur in Grötzingen. Ihr Studium absolvierte sie in Karlsruhe, wo sie nach dem erfolgreichen Abschluss an mehreren Förderschulen als „Lehrerin aus Leidenschaft“ tätig war. Noch heute engagiert sich Renate Weingärtner in der Mittagsessensbetreuung in der Gemeinschaftsschule in Grötzingen, denn „die Kinder sind unsere Zukunft und somit ist es wichtig, dass wir alle gemeinsam in ihre Zukunft investieren.“

 

Eindrücke von der Veranstaltung © Reinhold-Maier-Stiftung

 

Prof. Dr. Jürgen Morlok, Mitglied des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung, hielt die Laudatio auf  Renate Weingärtner © Reinhold-Maier-Stiftung

 

Dr. Chritian Jung MdB hielt ein Grußwort © Reinhold-Maier-Stiftung

 

Karen Eßrich, Ortsvorsteherin Karlsruhe-Grötzingen, bei ihrem Grußwort © Reinhold-Maier-Stiftung

 

Hendrik Dörr, FDP-Kreisvorsitzender Karlsruhe, hielt ein Grußwort © Reinhold-Maier-Stiftung

 

© Reinhold-Maier-Stiftung

 

© Reinhold-Maier-Stiftung

 

 Für die musikalische Umrahmung sorgte das Spotlight-Duo mit Nino Pizzato und Friedbert Jordan © Reinhold-Maier-Stiftung

 

In ihrem Grußwort betonte die Grötzinger Ortsvorsteherin Karen Eßrich die besondere Rolle von Renate Weingärtner bei der Erarbeitung des Stadtteil-Kulturkonzeptes. Unter ihrer intensiven Beteiligung und in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft und der lokalen Kulturszene wurde in Grötzingen - als einzigem von 27 Karlsruher Stadtteilen - ein Kulturkonzept erstellt. Für Renate Weingärtner erinnert das kulturelle Erbe an Werte, Traditionen und die Wurzeln unserer Gesellschaft. „Deshalb“, so ergänzt sie, „war mir im Rahmen meines kommunalpolitischen Wirkens Raum für Kultur und deren Entfaltung immer eine Herzensangelegenheit.“

Parallelen zwischen seiner und der Arbeit von Renate Weingärtner zog der Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung. Nach ihrer ersten Wahl 1999 war es die erste Amtshandlung von Renate Weingärtner, die Eröffnung des Grötzinger Tunnels - einem für die Region wichtigen Infrastrukturprojekt - vorzunehmen. Jung würdigte in diesem Zusammenhang den Einsatz der Preisträgerin für eine moderne Infrastruktur und fortschrittliche Verkehrswege auch über die Gemarkungsgrenzen von Grötzingen hinaus.

Abschließend dankte Renate Weingärtner für die Auszeichnung und bekräftigte, dass die Ehrung nicht das Ende ihrer kommunalpolitischen oder sozialen Aktivitäten darstelle. Für Grötzingen und die Menschen die in Grötzingen leben, verfolgt das „Urgestein“ noch eine ganz eigene Agenda, die noch lange nicht zu Ende ist.

 

Jahreshauptversammlung 2020

 

 

Rückblick

Liebe Mitglieder und Freund*innen des FDP-Ortsverbands Karlsruhe-Grötzingen,

hier geben wir einen zusammenfassenden Rückblick auf die Arbeit der FDP Karlsruhe im ersten Halbjahr 2020:

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Unsere Ringelberghohl

Nun also ist die Katze aus dem Sack! Eine der allerschönsten und spektakulärsten der berühmten Grötzinger Hohlen wird –beamtendeutsch- „eingezogen“.

Die Begründung ist nachvollziehbar: Klimatische Veränderungen setzen der Struktur durch Starkregenereignisse und zunehmende Sturmereignisse zu sehr zu. Hinzu kam die rücksichtslose Entsorgung von Gartenabfällen in die Hohle durch manche Anrainer. Folge ist, dass die Hänge geologisch und seitens der vorzufindenden Fauna instabil werden, Ast- und Baumschlag drohen. Was aber auch bedauerlich ist, ist die Vorgehensweise der Behörden:

Vor Jahren hatte die FDP Grötzingen auf die drohenden Umstände hingewiesen. Eine folgende Untersuchung ergab, dass die hier überwiegend vorzufindenden Bäume –eigentlich Neophyten, also eingeschleppte, fremde Spezies - für den steilen Lehmhang ungeeignet seien: Der hohe Wuchs mache sie windlastanfällig, ihr Wurzelbild konterkariere den Aufbau des Hanges. Man werde die Bäume ausräumen. Einige fielen, ein mittlerer Pflegeeinsatz folgte. Dann, vor vielen Monaten plötzlich die provisorische Absperrung.  Mehrfache Nachfragen der FDP bei der Ortsverwaltung ergaben: Man sei dabei, die Standfestigkeit des Hanges und des Bewuchses zu prüfen. Dass das überhaupt nicht voranginge, läge am berüchtigten Personalmangel der Stadt Karlsruhe. Dieser Zustand hielt nun gefühlte drei Jahre an....

Nun wurde im  „Grötzingen Aktuell“ vom 10.07.20, unter dem Titel „Einziehung von Gemeindestraßen“ in schönster Formulierung  trocken, empathisch und de jure völlig korrekt mitgeteilt , dass die Stadt  mit Veröffentlichung in der StadtZeitung ihre Absicht zur Einziehung (Stilllegung) des unteren Teil des Hohlweges  „öffentlich“ bekannt gemacht habe - und Einwendungen dagegen (halt) nicht eingegangen seien...

Es scheint offensichtlich, dass die Stadt kein Interesse daran hatte, diesen Schritt mit der in verschiedener Hinsicht  betroffenen gesamten Grötzinger Bevölkerung oder der Ortsverwaltung weiter zu kommunizieren, Zeit dazu wäre ja wahrlich genügend gewesen. Man schien sich im Klaren, dass die Maßnahme unpopulär ist, auch weil daraus folgt: Was geschieht absehbar mit der Reithohl, der Silbergrubhohl, der Dausäcker-, Hattenkellen-, Froschhohle? Es wäre auch eine  gute Möglichkeit gewesen, der dann sicher zugänglicheren Bevölkerung zu vermitteln, dass sich unser Lebensstil  ganz unmittelbar auf unser Alltagsleben, unser direktes Lebensumfeld buchstäblich vor der Haustüre, auswirkt und welch schmerzhaften Folgen das nun hat. Nicht irgendwo weit weg.  Sondern hier. Aber vielleicht scheut man das? - Schöne neue Welt?

So verschwindet ein wirkliches Wahrzeichen von Grötzingen im Dornröschenschlaf, was ihm zur Regeneration gegönnt sei.  Die kommunikative Transparenz der Stadt mit ihren Bürgern aber wirft Fragen auf. Bleibt:

Es kann gegen diese „Einziehung“ Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist innerhalb eines Monats schriftlich oder mündlich zu Protokoll an die Stadt Karlsruhe, bevorzugt beim

Tiefbauamt (technisches Rathaus)
Lammstraße 7, Zimmer B 303
76133 Karlsruhe>

oder bei jeder anderen Dienststelle der Stadt Karlsruhe zu richten.

Versuchen Sie es!  (Warum zum Beispiel könnte man nicht den Kompromiss finden: „für KFZ gesperrt, Fußgänger auf eigene Gefahr“??)

 

Ihre FDP in Grötzingen

 

 

Graffiti an den „Fischtreppen“

Durch Abbruch des  „Mühlenwehr“ haben die Grötzinger vom Gartenbauamt einen wunderschönen Platz am Pfinzufer realisiert bekommen.

Diese sogenannte Renaturierungsmaßnahme soll  an der südl. Pfinzwand östlich des Steges ein buntes Graffiti erhalten. Ziel sei eine „bewusstseinsbildende“ Aussage zu den in der Pfinz vorkommenden Lebewesen.

Der Wunsch nach einem Graffiti, so hört man, würde aus der Bevölkerung so heftig geäußert, dass die Ortsverwaltung dem Malerei-Angebot des Regierungspräsidiums positiv entgegentrat. Das Vorhaben wurde über Monate hinweg lange mit Hochdruck ohne Beteiligung der Mehrheit des Ortschaftsrates vorangetrieben, so dass am Ende nur über die ART des Graffitis abgestimmt werden sollte.

Die FDP hatte sich gleich zu Beginn der späten Diskussion um die Gestaltung der Mauer für  eine natürliche Variante ausgesprochen. FDP und MfG befürworten die Alternative, frei hängendes vorhandenes Efeu oder Ähnliches fast kostenneutral zu kultivieren.  Das Gartenbauamt lehnt eine vollständige Begrünung der Mauer ab. Das Regierungspräsidium behauptet, dass dadurch die Lebensdauer der Mauer reduziert und die Fließgeschwindigkeit der Pfinz bei Hochwasser behindert würde.  Kein Hochwasser war aber bisher so massiv und hoch, dass es ihm gelungen wäre, das zu verursachen. Vorteile einer Begrünung, zu ganz niedrigen Kosten, ohne Chemieeinsatz (Farbabrieb) wären: Den Schall  natürlich reduzierend, Sauerstoff produzierend,  für Kleinlebewesen Wohnraum schaffend und das  Auge beruhigend. Jede Begrünung wird älter werden, als die der Feuchtigkeit, Abrasion, Chemieeinwirkungen und Temperaturgefällen ausgesetzte Malerei auf  80 Jahre altem Beton.

Die Grünen stimmten für Graffiti, konnten sich aber auch dazu durchringen, dieses von Bewuchs flankiert zu gestalten. SPD befürwortete das Graffiti, die CDU stimmte mehrheitlich für die Wandverzierung.

Die FDP hat sich auch für Verbesserungen stark gemacht:  Eine zusätzliche Bank, die Ausfugung des unebenen Pflasterbelages auf dem Weg und eine angemessene Kontrolle in den Abendstunden. Eine sichernde Straßenmarkierung für Radler und Fußgänger in der Pfinzstraße wurde auf FDP-Anforderung bereits angelegt!

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Ihre FDP-Fraktion

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